John Irving und wie er die Welt sieht

Gerade in den Kinos angelaufen ist der Dokumentarfilm: „John Irving und wie er die Welt sieht“. Der Film bietet intime Einsichten in das Leben eines der meistgelesenen US-Schriftsteller weltweit, der vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte: Irving, der ehemalige professionelle Ringer, seilchenspringend auf der Turnmatte, in seinem „Schreibschuppen“ auf einer kanadischen Insel, beim Pizzabacken – und stets in T-Shirt und Jogginghose. Der Film zeigt aber auch, dass Irving ein Netz von Informanten nutzt: Mit einem Tätowierer und einem Polizisten aus dem Amsterdamer Rotlichtmilieu lernen wir Menschen kennen, die Romanfiguren wurden. Die Romanentwürfe verfasst Irving von Hand, ringt mit jedem Wort. Doch immer gebe es acht bis zwölf Sätze je Roman, die „Ärger machen“. Und so ist für Irving dies der Kern des Schreibens: „It’s slow – es dauert.“ Seine Bücher beginnt er immer mit dem Ende und entwirft die Handlung dann im Rückwärtsgang. Der Schluss muss sitzen, da führen alle Fäden zusammen. Im Mai ist es dann soweit. Da erscheint in den USA ein neuer Irving: „In One Person“ erzählt von einem bisexuellen Mann und der Aids-Angst der 80er Jahre.
Hier könnt Ihr Euch den Trailer zum Film angucken.

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